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Tierischer Nachwuchs im Biosphaerium Elbtalaue




PRESSEMITTEILUNG Biosphaerium Elbtalaue Dörthe Grimm vom 09.06.2023


Nicht nur im Bleckeder Storchennest werden vier Jungtiere groß und können über die Storchenkamera im Biosphaerium beobachtet werden, sondern auch im Biberkessel des Biosphaeriums sind nach fast genau einem Jahr erneut zwei junge Biber zur Welt gekommen. Die zwei Jungtiere sind wohlauf und leben nun in der Biberburg mit ihren neun Jahre alten Eltern.


Aufgrund der rundlichen Konturen der Biber lässt sich eine Schwangerschaft nicht erkennen. Äußerlich unterscheiden sich Männchen und Weibchen nicht. „Wir hatten zwar gehofft, dass sich auch in diesem Jahr Nachwuchs einstellt“, so Andrea Schmidt, Geschäftsführerin des Biosphaeriums, „aber Gewissheit hatten auch wir erst bei der Geburt.“

Bereits zum dritten Mal in Folge haben die Elterntiere Nachwuchs bekommen. In der Natur verlassen die Jungtiere mit zwei Jahren ihre Eltern, suchen sich ein neues Revier und gründen eine eigene Familie. Der Nachwuchs im Biosphaerium wurde an andere Zoo Einrichtungen abgegeben, um damit Platz für den neuen Nachwuchs zu schaffen. So ist nun wieder sehr viel Raum in der Burg, die mit ihren beiden Höhlen, auch Wohnkessel genannt wird. Dort schlafen die aktuell ca. 15 cm großen Jungtiere tagsüber, häufig noch eng an die säugende Mutter angelehnt. Dabei sind sie für Besucher durch die Glasscheibe zu beobachten, „was besonders bei unseren kleinen Besuchern regelmäßig zu großer Freude führt“, so Andrea Schmidt. Abends verlassen die Alttiere dann allenfalls nacheinander den Kessel und gehen im Revier auf Nahrungssuche. Die Jungtiere verbleiben mit einem Elterntier im geschützten Biberbau. Der Zugang liegt auch hier – wie bei Kesseln in der freien Natur – unterhalb der Wasseroberfläche, um sich vor dem Eindringen möglicher Feinde zu schützen. Erst nach ein paar Wochen beginnen erste Schwimm- und Tauchversuche und später begleiten die Kleinen die Eltern ins hohe Grün der Biberanlage. Und damit wird der Tierpfleger im Biosphaerium, Sven Schulze, auch noch mehr Zweige und Äste in die Futterhülsen im Außengelände zu stecken haben. Wie es sich aber mit Nachwuchs verhält, ob da kleine Jungs oder Mädels geboren wurden, das weiß auch er noch nicht: „Das Geschlecht lässt sich erst in einigen Monaten feststellen, wenn wir bei einer Routine Untersuchung Haarproben nehmen werden“, so Sven Schulze, der die Biberanlage wie das Elbe-Aquarium im Biosphaerium seit zwölf Jahren betreut.


Alle weiteren Informationen unter www.biosphaerium.de


Bildmaterial: Bibernachwuchs mit Eltern © Biosphaerium

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