Naturschutzgebiete

Das Naturschutzgebiet Untere Seeveniederung

Besucher des 400 ha großen Naturschutzgebietes "Untere Seeveniederung" zwischen Winsen (Luhe) und Hamburg erwartet eine großflächige, offene Wiesenlandschaft der Elbmarsch. Besonders die weiten Feuchtwiesen des Junkernfeldes bieten den heute seltenen Anblick einer alten grünlandgeprägten Marschenlandschaft.

Die Schachbrettblume im Junkernfeld

Sie haben ein ganz besondere Bedeutung, denn es ist wahrscheinlich das größte Vorkommen in Mitteleuropa. Besonders die weiten Feuchtwiesen des Junkernfeldes bieten den heute seltenen Anblick einer alten grünlandgeprägten Marschenlandschaft. Zwischen Mitte April und Mitte Mai blüht die Schachbrettblume im Junkernfeld zu Tausenden, besonders im Nordteil. Auch wenn die Pflanzen mit den grazilen Blüten gerade nicht blühen, bieten die artenreichen Feuchtwiesen mit Wiesenschaumkraut und Kuckuckslichtnelke, dem rosa blühenden Schlangen-Knöterich, Scharfem Hahnenfuß und Sumpfdotterblumen im Frühjahr und Frühsommer vom Rundweg aus einen erfrischenden Anblick. Informationstafeln geben Auskunft über die Besonderheiten der Natur in der Seeveniederung.


www.natur-erleben.niedersachsen.de

Schachbrettblume - Untere Seeveniederung

Das Naturschutzgebiet Ilmenau-Luhe-Niederung

Seit dem 1. Dezember 2014 ist die Ilmenau‐Luhe‐Niederung neues Naturschutzgebiet im Landkreis Harburg. Vor den Toren der Stadt Winsen (Luhe) befindet sich ein besonderer Naturschatz. Das Niederungsgebiet von Ilmenau und Luhe bietet auf ca. 434 ha einen spannenden Landschaftsraum zwischen Wasser und Land. Hier fließt die Luhe in die Ilmenau, die dann nach ca. 3 km in die Elbe mündet.


Das Gebiet ist von zahlreichen Gräben und Prielen durchzogen und deutlich von Grünland und Schilf geprägt. Es handelt sich dabei um einen der letzten größeren zusammenhängenden Bereiche im Gezeitenabschnitt der Elbe, in dem sich Ebbe und Flut fast ungehindert auswirken können.

Die kompletten Informationen können Sie unter:

www.landkreis-harburg.de herunterladen.

Das Naturschutzgebiet Stixer Wanderdüne

Ein ganz besonderes, natürliches Phänomen bietet die „Stixer Wanderdüne“ im südlichen Teil von Amt Neuhaus. Als vor rund 10.000 Jahren die Eiszeit zu Ende ging, wehte ein ständiger Westwind, der auf weiten Strecken feinen Flugsand vor sich hertrieb. Bis zu 30 Meter hoch entwickelten sich Hügel, die als Dünen im Laufe der Zeit weiter wanderten. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts gelang es durch Aufforstung die wandernden Dünen aufzuhalten. Die „Stixer Wanderdüne“ ist noch heute in Bewegung.  Zum Beispiel werden hoch gewachsene Kiefern vom Sand bis zum Baumwipfel eingegraben, die im Laufe der Zeit der Wind wieder frei bläst. Das weitläufige Gebiet steht unter Naturschutz. Auf vielen Wanderwegen informieren Infotafeln ausführlich über dieses Naturschauspiel. Weil die Witterungsverhältnisse so besonders sind, haben sich ganz besondere Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. 


Mehr Informationen: 

www.neuhaus-elbe.de/tourismus-freizeit/sehenswertes/die-stixer-wanderdune