Kirchen
Foto: Kirche in Tripkau
St. Maria zu Tripkau![]()
Diese, in Deutschland einmalige, Kirche wurde Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. Aus dieser Zeit stammt ein schlichter Saalbau aus Fachwerk und bildet noch heute das Kirchenschiff, das im Jahre 1864 um Chor, Sakristei und Turm erweitert wurde. Erhalten blieb die Empore. Kanzel, Taufstein und Altar stammen aus dem 19. Jahrhundert, die Orgel aus dem 18. Jahrhundert, wurde aber erst später in St. Maria aufgestellt.
In den Jahren 1996-98 renovierten Künstler, Kirchenleute und Einwohner zu einem einmaligen Gesamtkunstwerk. Der Innenraum wurde nach den Entwürfen von Professor Erler, Rektor der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein (Halle) ganz neu gestaltet. Alle Wandflächen, die Decke, der Fußboden, die Türen und Fenster wurden von großen Kreuzen in den Abmessungen 1 Meter x 1 Meter überzogen. Sie bemalten an den Wänden die Kreuze, im Fußboden wurden sie aus andersfarbigen Ziegeln aus Eisenblech gestaltet.
St. Vitus-Kirche in Barskamp
Der älteste Teil dieser Kirche ist der Turm, der als Wehrturm um 950 erbaut sein dürfte. Das heutige Aussehen des Kirchenschiffes geht auf einen Umbau während der Jahre 1764-1770 zurück. In dieser Zeit wurden Kirche und Wehrturm vereint.
Der Altar und das darauf befindliche Abendmahlsbild wurden vom Lüneburger Maler Heinrich Melchior Westphal geschaffen. Altar und Bild stammen aus dem Jahre 1770. Das mittelalterliche Taufbecken wird getragen vom Taufständer aus rötlichem Ulmenholz, das von dem Bildhauer Otto Flath erbaut wurde.
Die Kirche zu Radegast![]()
Dieses Gotteshaus wurde um 1452 erbaut. Der alte Turm der Kirche wurde 1752 abgebrochen und 1759/60 neu aufgebaut. 30 Jahre zuvor, also 1729, wurde die Sakristei angebaut; 1811 wurde der Altar angefertigt. An ihm sind die beiden schönen Leuchter von 1658 und die beiden Altardecken aus den Jahren 1801 und 1849 besonders erwähnenswert. Seit 1884 besitzt die Radegaster Kirche eine Orgel. Direkt neben der Kirche führen der Elberadweg und die Deutsche Storchenstraße entlang.
Marschacht – Die Petri Kirche
Die Elbe hatte Mitte des 13. Jahrhunderts noch einen anderen Verlauf. Eine Katastrophe zerstörte das alte Hachede mit seiner Kirche. In dem Ortsnamen von Marschacht (Marsch-Hachede) und Geesthacht (Geest-Hachede), ist die Erinnerung an den untergegangenen Ort erhalten geblieben. Die jetzige Kirche, die Petri –Kirche, wurde Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut und 1971 und 2001 umfangreich umgebaut und renoviert.
St. Nicolai-Kirche in Artlenburg
Der wuchtige Turm ist Teil einer alten Befestigungsanlage an der Alten Salzstraße am Übergang über die Elbe. Das Fundament dieses Turmes ist mehr als 1.000 Jahre alt. Bemerkenswert ist in dieser Kirche das klassizistische Kirchenschiff von 1833 (das zuletzt 1992 renoviert wurde). Eine Besonderheit ist, dass der Altar sich an der Längsseite befindet. Am Abend wird die Kirche angestrahlt.
St. Martin-Kirche in Hittbergen
Die neugotische St. Martin-Kirche wurde in den Jahre 1872 bis1875 an einen trutzigen Turm aus dem Mittelalter angebaut. Das Besondere an dieser Kirche ist die aufwendige Balkendecke. Eine tausendjährige Eiche befindet sich auf dem Kirchengelände.
Mehr Kirchen finden Sie unter: Kirchen am Elbeweg


