Ein Paradies für Angler
Angeln – Aale und Co.
Angeln ist für rund drei Millionen Deutsche das schönste Hobby. In der Elbe schwimmen noch Hecht, Zander, Flussbarsche, Brasse, Schleie, Rotauge und die ganz besondere Delikatesse – Elbaal. Die Elbe zwischen Neu Darchau und Hohnstorf ist ein Anglerparadies. Nur wenige Schiffe stören den Frieden und die Ruhe an den dicht bewachsenen Ufern. Eine Buhne reiht sich an die andere, Störche und Wildgänse suchen nach Futter.Doch nicht nur die Elbe ist paradiesisch, auch an den Ufern der Ilmenau und Neetze, sowie an vielen Teichen, Seen und sogar am Neetzekanal lässt es sich prächtig angeln.
Angelscheine gibt es z.B. im
Elbfischereimuseum Hohnstorf
Wer mehr über die Fischerei an der Elbe wissen möchte, besucht das Elbfischereimuseum in Hohnstorf, denn neben der Landwirtschaft war die Fischerei das Hauptgewerbe. Der „Verein Fischereimuseum Hohnstorf/Elbe e.V.“ zeigt dazu spannende Ausstellungen.
informationen gibt es bei: Egon Ojowski, Tel. 0 41 39 - 66 32
Ein Elbfischer aus Hohnstorf
Seit 300 Jahren fahren die Männer der Familie Panz zum Fischen auf die Elbe. Es ist noch nicht lange her, dass Eckhard von seinem Vater Erich Panz die Arbeit übernommen hat. Jetzt fährt er allein auf dem kleinen Boot zu den Reusen, um Aale, Zander, Welse und andere Süßwasserfische zu fangen. In Eckhard Panz fließt das „Fischerblut“, sagt er. Er liebt das Arbeiten auf der Elbe und das Fischen nach alter Tradition. Dann erwacht sein Jagdinstinkt - den habe er geerbt, so Panz, und fiebert dem ganz großen Welsfang entgegen. Ein einziges Mal gelang es ihm, bisher aber die Hoffnung auf mehr stirbt nicht. Eckhard Panz räuchert seine Fische nach altem Rezept noch selbst. „Nur Hölzer wie Buche oder Birke bringen den besonderen Geschmack“ meint der Fischer.
Wer die Spezialität geräucherter Aal von Eckhard Panz direkt erwerben möchte, geht einfach zu ihm nach Hause zu seinem Elbhaus in Hohnstorf und läutet an seiner Haustür.


