Erlebnis Elbe

Start // News

 
Veranstaltungen
Alle aktuellen
Veranstaltungen
der Region
finden Sie hier.

Wetter
Prospekte
Hier finden
Sie unser aktuelles
Urlaubsmagazin und
weitere Prospekte.
Bestellen
Lesen und Downloaden

Social media
Folgen Sie
Erlebnis Elbe auch auf:
Facebook
www.mapembed.com
Twitter Instagram

Die Elbe. Ganz in Ruhe


Dienstag, 23. Mai 2017

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben - Entspannung pur

Alle Folgen der Sendung „Die Elbe. In aller Ruhe", finden Sie hier:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-1,dieelbe150.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-2,dieelbe144.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-3,dieelbe146.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-4,dieelbe152.html

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-5,dieelbe148.html


Bleckede. „Die Elbe. Ganz in Ruhe“. Unter diesem Motto fuhr der Raddampfer Kaiser Wilhelm am 13. Mai, morgens um 9:30 Uhr, von Bleckede ab nach Hamburg. Klar war, dass der NDR mit an Bord war, um während der ca. 8-stündigen Fahrt für eine 5-stündige  Fernsehsendung zu filmen und noch einige besondere Gäste, die während der Fahrt, immerhin rund 70 Kilometer, interviewt werden sollten. „Tun Sie so, als wenn das Fernsehen nicht da ist.“ Leichter gesagt als getan, denn Kameras und das Filmteam waren schon sehr präsent. Einige Räumlichkeiten auf dem „Kaiser“ hatten Aufgaben für „Maske“ und „Regie“ bekommen. Für die anderen rund 80 Fahrgäste gab es jedoch ausreichende Entfaltungsmöglichkeiten.

Mit einem Summen in der Luft machte sich die Drohne des NDR-Teams bemerkbar, die von einem Begleitboot gesteuert wurde. Auch dieses Boot war mit einer zusätzlichen Kamera bestückt. Mit einem Becher Kaffee in der Hand und auf einer langen Bank auf dem Oberdeck bequem gemacht.  Der Raddampfer startete rückwärts aus dem Bleckeder Hafen zur Fahrt nach Hamburg. Kapitän Markus Reich gab bekannt, dass wenn er ein Signal mit der kräftigen Dampfpfeife geben will, vorher auch darauf aufmerksam macht und sich jeder die Ohren zuhalten könne, was dann auch gleich ausprobiert wurde – und das war auch ein unüberhörbares Signal.

Es war noch etwas diesig in der Elbtalaue während sich die beiden großen Schaufeln gleichmäßig und fast geräuscharm drehten. Die Beine lang ausgestreckt, so ging die Fahrt vorbei an den Elbdörfern, an Angler, Kraniche, Wildgänse und das zarte Grün des Frühlings bis zum Hafen nach Boizenburg, wo natürlich zur Begrüßung der Stadt wieder ein lautstarkes Signal gegeben wurde. Ein Filmteam stand bereits auf dem Anleger und filmte das Eintreffen des „Kaisers“ sowie das Anlegemanöver.
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit einem „Abschiedssignal“ in Richtung Lauenburg. Informationen über Ortschaften und Schiffe gab es vom Kapitän kostenfrei dazu. Im Heimathafen des „Kaisers“ angekommen, stand für die „Promis“, unter ihnen die Fernsehköchin Sarah Wiener, die Sängerin Pe Werner, der Zeitmanager Lothar Seiwert, der Weltumsegler Wilfried Erdmann und die Gelassenheits-Trainerin Sabine Asgodom, ein Gespräch mit den Medien am Rufer in Lauenburg an, während die restlichen Bordgäste das Ambiente genossen.

Mit einem langgezogenen Tschüss-Signal verabschiedete sich der Raddampfer aus Lauenburg. Weiter ging die Fahrt, vorbei an der alten Windmühle in Artlenburg, der Zufahrt des Elbe-Seitenkanals, den Turmresten von Dynamit Nobel bis zum Anleger Geesthacht. Das Wetter wurde zusehends sonniger und die Temperaturen stiegen merklich an. Eine größere Zahl an Feuerwehrfahrzeugen, -zelten und Feuerwehrleuten hatten sich zu einem Wettbewerb am Ufer eingefunden. Das nächste Ziel des Schiffes, die Schleuse Geesthacht. Vor dem Raddampfer fuhr ein größeres Tankschiff, auch ein Zweier-Ruderboot begleitete den „Kaiser“ bis zur Schleuse, wo sich die Ruderer winkend verabschiedeten. Nach einem perfekten Anlegemanöver in der Schleuse wurde das große Schleusentor geschlossen und der Wasserspiegel in der Schleuse wurde für den Tanker und dem Raddampfer um ca. 3 Meter abgesenkt, um auf das Niveau der von Gezeiten abhängigen Elbe unterhalb der Schleuse zu kommen. Mit einem Signal, was an den Wänden der Schleuse ein donnerndes Echo bewirkte, verabschiedete sich der Raddampfer aus der Schleuse.

Bei einem leckeren Mittagessen aus der bordeigenen Kombüse zog die Winsener Elbmarsch u. a. mit den Ortschaften Drage und Stove vorbei. Trotz der nicht gerade sommerlichen Wassertemperaturen planschten einige Kinder im Wasser. Mit dem Ilmenauzufluss und den Ortschaften Hoopte und Zollenspieker tauchten zeitgleich sehr dunkle Wolken auf, die schlechteres Wetter ankündigten.
Nachdem der Raddampfer in Hoopte angelegt hatte, gesellte sich das Begleitboot an Backbord dazu. Die Kamera wurde regensicher verpackt und die Mannschaft stellte sich ebenfalls auf die Wetteränderung ein. Der „Kaiser“ hatte gerade abgelegt, da zuckten die ersten Blitze am Himmel und ein kräftiger Regen folgte. Vom offenen vorderen Deck des Raddampfers suchten sich alle ein trockeneres Plätzchen. Auf dem Achterdeck prasselte der Regen auf die Überdachung und auf beiden Seiten des Schiffes lief das Wasser in Strömen herunter. Bei einem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen und das in Verbindung mit dem Regen wurde es schon fast urgemütlich auf dem Achterdeck. Zeitgleich interviewte der Moderator der Sendung, Arne-Torben Voigts, die Fernsehköchin Sarah Wiener.
Während von dem NDR-Team an Bord die Wetterperiode positiv aufgenommen wurde und für eine abwechslungsreiche Aufnahme sorgte, schienen die Kollegen im Begleitboot wohl nicht sonderlich begeistert zu sein. In Regenmontur und mit Schirm bewaffnet, tief gebeugt, verfolgten sie die Fahrt des Raddampfers mit der Kamera.

Plötzlich ein brummen in der Luft. Ein Hubschrauber umkreiste das Schiff. Neugierde? Nein, wohl auch ein Bestandteil der Filmaufnahmen, denn der Hubschrauben begleitete die Gesellschaft bis nach Hamburg rein. Aber schön der Reihe nach, denn zuerst passierte das Schiff den Abzweig der Dove Elbe. Jetzt wurde es auf dem Elbestrom deutlich lebendiger. Mehr Boote zogen vorbei und kleinere sowie größere Schiffe tauchten an der Steuer- und Backbordseite auf. Die Metropole Hamburg streckte langsam ihre Fühler aus. Nun schien die Entspannung bei den Fahrgästen zu weichen, denn das Panorama der Stadt lockte die Gäste auf das Vorderdeck. Aber Achtung, die erste Elbbrücke kommt näher. Passt das Schiff mit herunter geklapptem Mast und Schornstein da durch?
Kapitän Markus Reich schien sich sicher, denn eine deutliche Reduzierung der Geschwindigkeit war nicht zu spüren. Die zwei dünnen Antennen klapperten gegen die Brückenunterseite, aber es passte. Jetzt folgte die nächste Brücke – die ist ja noch niedriger. Vorsichtshalber kurbelte ein NDR-Mitarbeiter auch die Kamera weiter runter. „Das wird eng“, so ein Fahrgast. Alles schaut zum Brückendeck. Bei der Durchfahrt zuckte sogar der Kopf vom Kapitän ein Stückchen runter. Und wieder klapperten die Antennen, dieses Mal aber noch ein Stück tiefer, an die Unterseite der Brücke.
Geschafft – Kapitän Markus Reich hatte einmal mehr Augenmaß und Erfahrung bewiesen.

Mit einem Signal ging es an der Elbphilharmonie und der Speicherstadt vorbei und weiter zu den Landungsbrücken. Natürlich war der Andrang auf dem Vorderdeck groß, denn jeder wollte die Hafeneinfahrt miterleben. Die Landungsbrücken waren gut besucht und von Land aus wurden Fotoapparate gezückt. Es kommt nicht häufig vor, dass so ein Raddampfer wie der Kaiser Wilhelm in Hamburg ankommt, denn er ist einer der letzten noch fahrenden, kohlebefeuerten Schaufelraddampfer der Welt. Mit einem geschickten Anlegemanöver bei recht kippeligem Wasser endete die Fahrt, aber nicht die Entspannung, denn – am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, von 12:00 bis 17:00 Uhr, also satte 5 Stunden wird die Fahrt im NDR-Fernsehen ausgestrahlt.
Das Team von „Kurs Elbe. Hamburg bis Wittenberge“ wünscht Ihnen eine entspannte Fernsehsendung und wenn Sie eine Schiffstour auf der Elbe unternehmen wollen, sollten Sie einmal in das Internet unter www.kurs-elbe.de schauen, denn hier gibt es ein breites Angebot an Schiffstouren mit nostalgischen und modernen Fahrgastschiffen.


Anzeige


Anzeige